die Entwicklung eines schönen Fotos


Schöne Momente spontan mit der Kamera einzufangen, bedeutet, Fotomotive mit dem natürlich vorhandenen Licht abzulichten. Diesen Fotografiestil nennt man Fotoreportage.

Eine Kamera lichtet gemäß ihren technischen Möglichkeiten und der vorhandenen Lichtmenge und –farbe mehr oder weniger genau das gewünschte Motiv ab.

Bei den meisten normalen Lichtverhältnissen - Innenräume, Gegenlichtaufnahmen, bewölkte Tage, starke Helligkeitsunterschiede, grün getöntes Licht unter Bäumen etc. - kommen dabei detailarme, dunkle, glanzlose Fotos mit Farbabweichungen heraus. Selbst bei einer hochwertigen Spiegelreflexkamera.



Foto-Roh-Datei vor Entwicklung
Selbst die schönsten Fotos sehen - ähnlich
wie dunkle, krustige Rohdiamanten -
als digitale Rohdateien oft eher
unscheinbar aus.

Professionelle Kameras bieten - genau so wie Handys - eine automatische Bildoptimierung mit Speichern im Jepg-Format an. Die Fotos sehen dann ein bisschen netter aus und können mit geringstem Zeitaufwand fertiggestellt werden. Richtig begeisterungswürdig sind sie aber meistens eher nicht.

Für die professionelle Bildentwicklung werden die Fotos bei der Aufnahme als pure Rohdateien in der Größe von 30 MB pro Bild gespeichert, die viel mehr Bildinformationen enthalten als eine kleine Jepg-Datei mit 3 MB:

Selbst da, wo das Foto nur weiß oder schwarz aussieht, finden sich dann noch ganz viele wichtige und schöne Bildinformationen wie z.B. weiße Wolken und blauer Himmel an einem sonst scheinbar leeren und blassen Himmel. Der Fachbegriff für diesen oft auftretenden, unschönen Fotoeffekt lautet ausgebrannt.



Foto nach der Entwicklung
Nach der Entwicklung sind die Bilder -
ähnlich wie gereinigte Rohdiamanten
- schon heller und klarer.

Der Fotograf holt bei der individuellen, digitalen Entwicklung von Hand das aus dem Foto raus, was er im Moment der Aufnahme mit seinem wesentlich exakteren menschlichen Auge tatsächlich gesehen hat.

Ganz viel Erfahrung, Fachwissen, Fingerspitzengefühl und ein farbcalibrierter Monitor sind hier entscheidend für die Qualität des Ergebnisses.

Die Fotos sehen dann schon besser aus. Aber sie haben noch kein Leuchten und keine Tiefe. Dies kommt bei Fotos erst mit dem zweiten technischen Arbeitsschritt: der Bildoptimierung.

Bei der Bildoptimierung werden z.B. passende Lichtfarbfilter eingesetzt, damit z.B. Hauttöne natürlich schön aussehen. Die richtigen Farbfilter machen auch aus düsteren, grünlich-grauen Räumen die Schönheiten, die sie tatsächlich sind.

Aber das ist nur der Anfang. Viele weitere Schritte sind notwendig, um ein Foto in seinem vollen Glanz erstrahlen zu lassen.



Foto nach erster Bildoptimierung
Erst mit Farbfiltern und anderen
Bearbeitungsschritten entwickeln
Fotos ihre volle Schönheit.

Bei einem professionellen, mehrstündigen Fotoshooting im Stil einer Fotoreportage werden schnell über 1.000 Fotos aufgenommen. Die Menge kommt zum einen durch die Zahl der möglichen Motive zustande.

Der andere Grund ist, dass in bestimmten Momenten ganz viele Aufnahmen hintereinander gemacht werden, um z.B. nicht den Moment zu verpassen, wo die Person vor der Kamera genau richtig steht und gerade nicht zwinkert, also die Augen geschlossen hat.

Die Qualität der Fotoauswahl steigt dadurch erheblich, aber auch der Arbeitsaufwand bei der Sichtung und Entwicklung.

Vorher
Nachher
Vorher-Nachher-Ansicht

Professionelle Fotoentwicklung ist zeitintensive Handarbeit, bei der jedes Foto einzeln und individuell angefasst werden muss. Eine Software, die dies in menschlicher Qualität selbstständig erledigt, existiert noch nicht.

Deshalb werden die Rohdateien vom Profi gesichtet und die Feinauswahl - verkleinert und mit Wasserzeichen versehen - dem Auftraggeber zur Ansicht und Auswahl vorgelegt.

Für alle, denen die entstandenen Aufnahmen so kostbar sind, dass sie ihre unentwickelten Fotos gerne auch selbst sichten möchten, ist diese Zusatzmöglichkeit inklusive professioneller Entwicklung und Bildoptimierung jeder Zeit - auch im Nachhinein - buchbar.